Indianapolis Motor Speedway

Indianapolis steht für Benzin, Rennsport und knallharte Duelle! Das Brickyard mitten in den USA ist seit 100 Jahren für packenden Rennsport bekannt. Millionen von Fans aus der ganzen Welt pilgern jedes Jahr zur bekanntesten Rennstrecke Amerikas um den Helden des letzten Jahrhunderts Tribut zu zollen und um neue Helden zu feiern.
Das bekannteste Rennen sind die Indy 500. Sie werden jedes Jahr von über vierhunderttausend Fans an der Strecke und von Millionen zuschauern im Fernsehen verfolgt und ist damit die größte Sportveranstaltung der Welt. Die Helden dieser zeit heißen Gordon, Bobby Labonte oder Kyle Busch. Doch die großen Helden von früher sind noch immer in aller Munde. Ob Dale Earnhard oder Junior Johnson – Sie wurden durch den Rennsport und den Sieg bei den Indy 500 berühmt, mussten ihre Leidenschaft fürs Racing aber nicht selten mit dem eigenen Leben bezahlen.
Indianapolis wird wohl noch ewig im Rennkalender der Champcars und Nascars bleiben, ist aber zu Beginn des Jahrtausends von der Formel 1 entdeckt worden. Diese ist seit 2000 hier zu gast gewesen, verschwand aber nach 7 Jahren wieder aus dem Rennkalender, nachdem sich hier einer der größten Skandale der Formel 1 Geschichte ereignete.
Extra für die Formel 1 wurde eine Grand Prix Strecke innerhalb des Indianapolis Rundkurses gebaut. Die Zielkurve verläuft aber aus Tradition durch eine der 4 „alten“ Steilkurven.
Diese letzte Kurve wurde auch Hauptbestandteil des Formel 1 Skandals im Jahr 2006. Auf Grund der Fahrbahnbeschaffenheit der letzten Kurve boykottierten die mit Michelinbereifung ausgestatteten Teams das Rennen und so gingen nur 6 Fahrzeuge mit Bridgestone Reifen an den Start.
Den robusten Nascars hingegen, denen der Kurs eigentlich gehört kann so etwas natürlich nichts anhaben. Die erreichen auf dem 2,5 Meilen langen Rundkurs Spitzengeschwindigkeiten von über 300 Km/h und fliegen mit unglaublichen Geschwindigkeiten durch die weit auslaufenden Kurven. Es heißt, dass jeder richtige Motorsportfan ein Mal in Indianapolis gewesen sein muss. Also: Auf nach Amerika!