Eine Tragödie nach der Anderen
- November 15th, 2011
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Im Motorsport wird zur Zeit viel Geschichte geschrieben. Das Jahr neigt sich dem Ende zu und so sind die Tage der Rennserien für das Jahr 2011 gezählt. Doch nicht nur sportlicher Erfolg und Misserfolg liegen nahe beieinander sondern auch Freude und Trauer. Wie vor einigen Wochen berichtet verloren zwei große Männer ihres Sports das Leben, als sie ihrem liebsten Hobby und gleichzeitig ihrem Beruf nachgingen. Dan Wheldon und Marco Simoncelli starben nach Unfällen in der Indycar Serie in den USA bzw. beim Rennen der MOTO GP in Malaysia.
Vor einer Woche dann die nächste traurige Nachricht: Jim McNeil, seineszeichens fünffacher X-Games-Teilnehmer im Freestyle-Motocross und berühmt für gewagte Stunts, starb nach einem Standardtrick. Der Backflip, der ihm zum Verhängnis wurde, ist mittlerweile zum Alltag der Freestyleszene geworden.
Als Nummer 4 auf der Liste der verunglückten Motorsportler muss seit diesem Wochenende auch der argentinische Tourenwagenpilot Guido Falaschi gezählt werden. Nachdem er am Samstag im Training einen neuen Rundenrekord im Autodromo Juan Manuel Fangio nahe Buenos Aires aufgestellt hatte, wurde ihm das Rennen am Sonntag zum Verhängnis. Er kam von der Strecke ab, prallte von einen Reifenstapel zurück auf die Strecke und wurde von weiteren Fahrzeugen getroffen. Die Ärzte versuchten ihn noch wiederzubeleben, doch leider ohne Erfolg.
Die Motorsportwelt trauert um einen weiteren Piloten aus ihren Reihen und hofft, dass die Unglücksserie über den Winter verschwindet.